Vegan kochen – Vegan essen

vegane gerichteBei der Zubereitung für vegane Gerichte gilt es neben der eigenen Kreativität, guten Zutaten, auch die passenden Küchengeräte zur Hand zu haben. Eine Menge toller Rezepte erhalten Sie hier.
Da die Rezepte zu einem Großteil mit frischem Obst und Gemüse zubereitet werden gilt es deren Nährstoffgehalt durch das Kochen so wenig wie möglich zu verringern.
Doch anstelle von Rohkost gibt es mittlerweile mit dem Kochen per Induktion oder Dampfgarern sehr schonende Methoden der Zubereitung, die auch für vegane Gerichte gerne in Anspruch genommen werden.

Ihr Vegan Ebook wartet hier - jetzt kaufen

Je mehr Vitamine und andere Nährstoffe erhalten bleiben, umso leichter fällt es den Körper auf tierische Eiweiß und andere aus tierischen Produkten aufgenommene Nährstoffe zu verzichten. Dampfgarer und weitere vergleichbare Produkte haben zudem den Vorteil, dass die Zubereitung fast wie von selbst passiert. Einmal hineingegeben ist ein ständiges Rühren wie auf dem Herd unnötig, was es erlaubt in dieser Zeit in Ruhe den Tisch zu decken oder weitere Beilagen oder vegane Gerichte zuzubereiten.

Prinzipiell ist es aber in jeder Küche und auch mit einem Minimum an Küchengeräten möglich, einfach vegan zu kochen und zudem Spaß bei der Zubereitung der veganen Speisen zu haben.

Inzwischen werden auch vegane Zutaten oder ganze Gerichte als Tiefkühlkost angeboten. Wer kann, sollte aber immer frische Zutaten wählen. Dabei bleiben sicher mehr wertvolle Inhaltstoffe erhalten. Vegan hat ja auch etwas mit „Gesund“ zu tun. Aus diesem Grund mal keine halben Sachen :-))

Gründe für eine bewusst gewählte vegane Ernährung

Hintergrund der zunehmenden Beliebtheit sind neben den immer internationaleren veganen Rezepten auch ein insgesamt verändertes Bewusstsein für Ernährung und die Herstellung von Produkten.

Angesichts des inzwischen in der Öffentlichkeit weit verbreiteten Wissens um die Haltung von Tieren für die Lebensmittelindustrie, fällt es immer mehr Menschen zunehmend schwer diese Tierhaltung durch ihren eigenen Einkauf im Supermarkt zu unterstützen.
Selbst wenn zuerst andere Produkte als deren Fleisch im Vordergrund stehen, sind auch Milchkühe und Legehennen weit von einem artgerechten Leben entfernt. Der Verzicht auf Fleisch und tierische Produkte kommt somit nicht nur dem Veganer selbst zugute. Oft werden vegane Gerichte auch ganz bewusst von Ärzten oder Ernährungsberatern empfohlen, um die Gesundheit zu fördern oder eine Therapie gezielt mit der veganen Ernährung zu unterstützen.

In jedem Fall sollte die Ernährungsumstellung bei einer vorhandenen Krankheit oder der Einnahme von Medikamenten immer mit dem behandelnden Hausarzt besprochen werden. Dieser kann Tipps zum Tempo der Ernährungsumstellung geben und die Werte in den nächsten Monaten genau beobachten. Prinzipiell gibt es aber keine Einschränkungen für die vegane Ernährung. So können sich auch Schwangere oder Kinder ausschließlich Vegan ernähren ohne dadurch ein gesundheitliches Risiko einzugehen.

Der lange Zeit fest mit der veganen Ernährungsweise verbundene Irrglaube, zu wenig Nährstoffe zu sich zu nehmen und dadurch seinem Körper eher zu schaden als zu nützen, konnte bereits durch zahlreiche Studien widerlegt werden. Richtig ist jedoch, dass Veganer wie andere Menschen auch, die sich zu einen speziellen Ernährungsweise entschließen eine ausgewogene Ernährung nicht vernachlässigen dürfen. Geschieht dies nicht kann wie bei jeder Ernährungsweise ein Mangel entstehen, der zuerst durch körpereigene Reserven ausgeglichen wird.

Bei einer ausgewogenen veganen Ernährung, das saisonales Obst- und Gemüse miteinschließt steigt dagegen die körperliche Fitness, da der Körper nach Ansicht vieler Ernährungswissenschaftler pflanzlicher Produkte viel besser verwertet als tierische. Das gilt sowohl für die Aufnahme der Nährstoffe als auch die Verdauung.

Ein hoher Fleischkonsum steht zudem bereits seit längeren in Verdacht Krankheiten wie Herz- oder Kreislauferkrankungen zu begünstigen. Die Entscheidung sich in Zukunft vegan zu ernähren muss nicht immer von einen auf den anderen Tag erfolgen. Wie der Begriff Nahrungsumstellung bereits vermuten lässt, handelt es sich um einen Prozess, der Tage, Wochen oder auch Monate betragen kann. Wer bereits im Vorfeld Schwierigkeiten mit Ernährungsumstellungen hatte sollte auch den Zeitpunkt sehr bewusst wählen.

Schon Appetit bekommen? – hier geht es zu den Rezepten

Während einiger freier Tage ist es leichter sich in Ruhe im Supermarkt umzusehen als an Arbeitstagen. Am Anfang kann zudem zuerst das Abendessen sowie die Mahlzeiten am Wochenende ausschließlich Vegan eingenommen werden. Dadurch wird jede Mahlzeit zu Beginn sehr bewusst zubereitet und genossen. Sobald der Körper sich nach dem Essen der veganen Gerichte besser fühlt als nach dem Essen tierischer Produkte ist auch die nötige Motivation vorhanden, um alle Mahlzeiten ausschließlich vegan zu sich zu nehmen.